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Erfahre mehr über die #Wirdrehenrunter Kampagne

Was ist das Ziel der Kampagne #Wirdrehenrunter von Ariel und WWF?

Mit der neuen Kampagne #Wirdrehenrunter rufen die Naturschutzorganisation WWF Deutschland (World Wide Fund for Nature) und Ariel gemeinsam die Menschen in Deutschland zu einer einfachen Verhaltensänderung auf: die Temperatur beim Wäschewaschen zu senken. Die gemeinsame Kampagne informiert über die Möglichkeiten, sowohl hygienisch als auch klimaschonend Wäsche zu waschen. Ziel ist es, die durchschnittliche Waschtemperatur aller Haushalte in Deutschland in den kommenden drei Jahren um ein Grad pro Jahr zu senken – als aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

Warum ist kälteres Waschen besser für die Umwelt?

Das Senken der Waschtemperatur ist der wichtigste Faktor, um die Umweltbelastung durch das Wäschewaschen zu reduzieren. Im europäischen Durchschnitt gehen 60 % der CO₂-Emissionen auf das Konto des eigentlichen Waschzyklus, vor allem auf das Erhitzen des Wassers – das ist mehr als Rohstoffe, Produktion, Verpackung und Transport für eine Waschladung zusammen, wie die Lebenszyklusanalyse von P&G zeigt. Die Reduzierung der Waschtemperatur von 60 auf 30 °C spart bis zu 60 % der CO₂-Emissionen, die bei jedem Waschgang entstehen. Das Herunterdrehen von 40 auf 30 °C Waschtemperatur reduziert die CO₂-Emissionen um bis zu 38 %.

Warum soll die durchschnittliche Waschtemperatur nur um 1 °C sinken?

Hier geht es um die tatsächliche Waschtemperatur im Schnitt aller Haushalte über alle Wäschen. Vor dem Start der gemeinsamen Kampagne lag sie bei 43,18 °C. Wenn immer mehr Haushalte runterdrehen, sprich bei 30 statt 40 °C waschen oder bei 30 oder 40 statt 60 °C, dann sinkt die Durchschnittstemperatur aller Haushalte. Die gemeinsame Kampagne soll den Anstoß für eine langfristige Verhaltensänderung geben.

Wie wird die Entwicklung der durchschnittlichen Waschtemperatur gemessen?

Im Zuge der Initiative wird transparent gemessen, ob die Verhaltensänderung für mehr Nachhaltigkeit beim Waschen Wirkung zeigt. Hierfür haben P&G und WWF zusammen mit dem Collaborating Center on Sustainable Consumption and Production (CSCP) in Wuppertal ein umfassendes Forschungsdesign erarbeitet. Die Methode kombiniert quantitative wie qualitative Erhebungen und involviert unabhängige Expert:innen, damit signifikantes Energieeinsparen durch Runterdrehen am Ende der Kampagne messbar wird. Die wissenschaftliche Begleitung soll Grundlage für zukünftige Behaviour-Change-Kampagnen werden, die den ökologischen Fußabdruck auf dem Planeten verringern sollen. Die Verbraucher:innenbefragung erfolgt mithilfe eines wissenschaftlich validierten und repräsentativen Verbraucher:innenpanels zu Temperaturen beim Waschen. Als Teil der Panelarbeit geben die Verbraucher:innen ihre tatsächliche Waschtemperatur an.

Wie viel Geld kann ich selbst sparen?

Waschen bei niedrigeren Temperaturen hilft nicht nur, CO₂-Emissionen zu reduzieren. Kalt waschen spart auch bares Geld. Wer von 40 auf 30 °C herunterdreht, spart nach Berechnungen des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW) 8 Cent Stromkosten bei jeder Waschladung. Eine Familie mit fünf Waschladungen in der Woche kann so auf eine jährliche Ersparnis von bis zu 20,80 Euro kommen. In einem Haushalt mit zwei Waschladungen in der Woche beläuft sich die jährliche Ersparnis auf 8,32 Euro. Reduziert man die Waschtemperatur von 60 auf 30 °C lassen sich laut IKW 26 Cent sparen. Bei zwei Waschladungen pro Woche ergibt sich damit jährlich ein Einsparpotenzial von 27,04 Euro, bei fünf Wäschen in der Woche sind es 67,60 Euro.

Gibt es noch Gründe bei 60 Grad zu waschen?

Ein bis zweimal im Monat sollte man bei 60 °C waschen, am besten mit einem Pulver-Vollwaschmittel, das Bleichmittel enthält. Die hohe Temperatur und das Bleichmittel sorgen für eine saubere Maschine und beugen unangenehmen Gerüchen vor. 60 °C sind auch sinnvoll bei hygienisch anspruchsvoller Wäsche wie Spüllappen, Küchentextilien, Waschlappen und Hundedecken. Außerdem wenn jemand im Haushalt an einer ansteckenden Krankheit leidet, um Keime zu beseitigen.

Ist es besser, bei 30 °C zu waschen als im Eco-Programm bei 40 °C?

Innerhalb des Waschzyklus entscheidet vor allem die Temperatur über den Stromverbrauch, denn das Erhitzen des Wassers ist hier der wichtigste Faktor. Die Einsparungen bei einem Waschgang bei 30 statt 40 °C belaufen sich auf bis zu 38 %. Als generelle Regel gilt daher: Je niedriger die eingestellte Temperatur, desto niedriger der Stromverbrauch und damit die CO₂-Emissionen. Manche Waschmaschinen-Modelle erreichen im Eco-Modus nicht die ausgewählte Temperatur, deshalb kann es im Einzelfall sein, dass die Ersparnis vergleichbar ist.

Bekomme ich hartnäckige Flecken wirklich raus bei 30 °C?

Ein Großteil der in den Haushalten in Deutschland anfallenden Wäsche ist heute leicht bis mittel verschmutzt. Hierzu gehört zum Beispiel Oberbekleidung wie Hemden, Blusen und Hosen, die mit einem modernen Waschmittel zuverlässig bei niedrigen Temperaturen wie 30 °C gereinigt werden können. Besonders hartnäckige, sichtbare Verschmutzungen sollten, unabhängig von der Waschtemperatur, vorbehandelt werden, indem etwas Flüssigwaschmittel direkt auf den Fleck gegeben wird und dieses einige Zeit einwirken kann. Das gilt z.B. für Tinte und Schokolade – Schokolade vorher vorsichtig abkratzen und den Stoff mit lauwarmem Wasser ausspülen, erst dann das Flüssigwaschmittel auftragen. Für Blutflecken gilt: mit kaltem Wasser ausspülen, ggf. Kleidungsstück vorher in kaltem Wasser einweichen.

Wie lange läuft die Partnerschaft zwischen Ariel und dem WWF?

Die Partnerschaft ist langfristig angelegt und läuft über mindestens drei Jahre.

Welche WWF-Projekte unterstützt Ariel im Rahmen der Partnerschaft?

P&G unterstützt WWF Renaturierungs- und Wiederaufforstungsprojekte in der Uckermark (Brandenburg) und im kenianischen Chepalungu über einen Zeitraum von drei Jahren. Der Schwerpunkt und das Ziel der Zusammenarbeit liegen dabei auf der Wiederaufforstung und Renaturierung von Flächen, um damit langfristig einen Klimabeitrag zu leisten. Das Projektgebiet in der Uckermark umfasst 1.500 Hektar Wald. Ziel der WWF-Arbeit ist es, dass natürliche Prozesse wie das Alt-Werden von Baumpersönlichkeiten und Zerfallsphasen der Bäume als Lebensraum tausender Käfer und Pilze wieder ohne Eingriffe des Menschen ablaufen können. Die Wälder in der Projektregion Chepalungu in Kenia gehören zu den artenreichsten Ökosystemen des afrikanischen Kontinents. Doch sie sind massiv durch Entwaldung bedroht. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wird der rund 5.000 Hektar große Wald umfangreich aufgeforstet. P&G fördert mit Ariel dieses Projekt, das der WWF zusammen mit der Bevölkerung und lokalen Behörden umsetzt.

Welche Nachhaltigkeitsziele hat Ariel sich selbst gegeben?

Ariel als eine der führenden Marken von P&G hat sich verpflichtet, alle in Europa verkauften Verpackungen bis 2022 vollständig wiederverwertbar zu machen und bis 2025 eine Reduzierung der für Verpackungen eingesetzten Kunststoffmenge um 30 Prozent zu erreichen. Darüber hinaus hat Ariel es sich zum Ziel gesetzt, die CO₂-Emissionen infolge des Wäschewaschens so weit wie möglich zu eliminieren. Der Ariel Hersteller Procter & Gamble hat sich übergreifende anspruchsvolle Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2040 hat P&G sich vorgenommen, in allen Geschäftsaktivitäten und Lieferketten vom Rohstoff bis zum Lager der Einzelhändler keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen. Verbunden damit sind Zwischenziele für 2030, um bereits in diesem Jahrzehnt bedeutende Fortschritte zu erzielen. So hat P&G sich zum Ziel gesetzt, für die Dekade bis 2030 CO₂-neutral zu operieren, indem 50 % der Scope 1 und 2 Emissionen reduziert und die verbleibenden 50 % der Emissionen über natürliche Klimaschutzlösungen kompensiert werden. Darüber hinaus hat P&G einen umfassenden Climate Transition Action Plan veröffentlicht, der die Klimaschutzmaßnahmen und die wichtigsten anstehenden Herausforderungen darlegt. Der wissenschaftlich fundierte Plan zur Erreichung von Netto Null Emissionen sieht vor, dass der überwiegende Teil der Emissionen aus den Geschäftsaktivitäten und Lieferkette eliminiert wird. Für Restemissionen, die nicht eliminiert werden können, werden natürliche oder technische Lösungen eingesetzt, um CO₂ zu entfernen und zu speichern. Weitere Informationen auf dem Environmental Social Governance Portal von P&G.

Wie unterstützt die Kampagne mit dem WWF die Nachhaltigkeitsziele von P&G?

Die Kampagne #Wirdrehenrunter ist Teil des P&G Nachhaltigkeitsfahrplans Climate Transition Action Plan. Mit dem Programm setzt sich P&G ehrgeizige Ziele und hat wesentliche Maßnahmen definiert, um seinen eigenen Fußabdruck drastisch zu reduzieren und nachhaltigen Konsum in der Breite der Gesellschaft zu verankern. Hierzu gehören zu 100 Prozent wiederverwendbare oder recycelbare Verpackungen bis 2030, die Reduzierung des Einsatzes von Neuplastik in Verpackungen um 50 Prozent, die weltweite Nutzung von 100 Prozent erneuerbarem Strom. Vertiefende Informationen hierzu finden sich unter https://de.pg.com/okologische-nachhaltigkeit/.