

#WirDrehenRunter FAQs: Waschen bei 30 °C oder kälter
Was ist das Ziel der Initiative #WirDrehenRunter von Ariel und WWF Deutschland?
Mit der Initiative #WirDrehenRunter rufen die Umweltschutzorganisation WWF Deutschland (World Wide Fund for Nature) und die Waschmittelmarke Ariel von Procter & Gamble (P&G) gemeinsam die Menschen in Deutschland zu einer einfachen Änderung des Waschverhaltens auf: die Temperatur beim Wäschewaschen zu senken und das Waschen bei 30 °C oder kälter als neue Standardtemperatur zu etablieren.
Was hat die Initiative #WirDrehenRunter schon erreicht?
Innerhalb von vier Jahren (von Mai 2022 bis Mai 2026) konnten bereits messbare Fortschritte erzielt werden:
Die durchschnittliche Waschtemperatur in Deutschland ist seit dem Start der Initiative #WirDrehenRunter um 2,4 °C gesunken und liegt aktuell bei 40,8 °C.
Das zeigt die Zwischenbilanz des Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP), das die Initiative wissenschaftlich begleitet und die durchschnittliche Waschtemperatur im Mai 2022, Mai 2023, Mai 2024, Mai 2025 und Mai 2026 gemessen hat.
Durch das Waschen bei 30 °C oder kälter haben haben die Menschen in Deutschland bereits 311.000 Tonnen CO₂-Emissionen gespart. (Berechnung des Einsparpotenzials auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes/Umweltbundesamtes.)
Welche Vorteile hat das Kaltwaschen bei 30 °C oder kälter im Alltag?
Energie- und Kosteneinsparung: Wer statt bei 60 °C bei 30 °C wäscht, kann bis zu 60 Prozent der Energie einsparen - bezogen auf den Energieverbrauch einer Waschmaschine im Standardprogramm. Selbst bei einer Reduktion der Waschtemperatur von 40 °C auf 30 °C liegt das CO₂-Einsparpotenzial bei 38 Prozent. Auf www.wirdrehenrunter.de lässt sich individuell berechnen, wie viel Geld sich im eigenen Haushalt durch das Absenken der Waschtemperatur sparen lässt.
Länger Freude an Kleidung: Waschen bei niedrigeren Temperaturen ist sanfter zu Textilien. Fasern und Farben werden weniger stark beansprucht, was die Lebensdauer der Kleidung verlängert. Dadurch muss Kleidung seltener ersetzt werden.
Sauberkeit ohne Kompromisse: Moderne Waschmittel wie Ariel entfernen alltägliche Flecken und Gerüche bereits bei 30 °C zuverlässig und sorgen für saubere Wäsche.
Wie werden Erfolge der Initaitve #WirDrehenRunter gemessen?
Im Rahmen der Initiative #WirDrehenRunter wird transparent gemessen, wie sich die durchschnittliche Waschtemperatur in Deutschland verändert. Hierfür haben P&G und WWF Deutschland zusammen mit dem Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) in Wuppertal ein umfassendes Forschungsdesign erarbeitet:
Die Methode kombiniert quantitative wie qualitative Erhebungen
involviert unabhängige Expert:innen, damit Energie- und CO₂- Einsparungen durch das Herunterdrehen der Waschtemperatur am Ende der Initiative messbar werden.
Die wissenschaftliche Begleitung soll Grundlage für zukünftige Behaviour-Change-Initiativen werden, die den ökologischen Fußabdruck auf unserem Planeten verringern sollen.
Die Verbraucher:innenbefragung erfolgt mithilfe eines wissenschaftlich validierten und repräsentativen Verbraucher:innenpanels zu Temperaturen beim Waschen. Als Teil der Panelarbeit geben die Verbraucher:innen ihre tatsächliche Waschtemperatur an.
Mithilfe welche Berechnungen kommt ein Einsparwert von 311.000 Tonnen CO₂-Äquivalent [Stand 2026] zustande?
Die Berechnung des Wertes basiert auf der Verknüpfung der gemessenen Absenkung der Waschtemperatur pro Waschzyklus in den Haushalten mit bestehenden statistischen Daten zum Energieverbrauch von Waschmaschinen. Diese werden regelmäßig erhoben und das statistische Datenmaterial ist sehr fundiert. Um das CO₂-Äquivalent aus dem eingesparten Energieverbrauch zu errechnen, wurden konservative Basiswerte genutzt.
Wie viel Geld kann ich selbst sparen, wenn ich bei 30 °C oder kälter wasche?
Das Waschen bei 30 °C oder kälter spart bares Geld. Im Vergleich zum Waschen mit höheren Temperaturen (40 °C oder heißer) verbraucht die Maschine weniger Strom, entsprechend reduzieren sich die Stromkosten. Dreht ein Haushalt mit 166 Waschladungen pro Jahr (ca. drei Wäschen pro Woche) von 60 auf 30 °C herunter, kann er jährlich bis zu 37 Euro sparen. Gerechnet ist diese Ersparnis mit durchschnittlichen Stromkosten. Waschen bei niedrigeren Temperaturen hilft auch, CO₂-Emissionen zu reduzieren. Mithilfe des Ariel Sparrechners kann die individuelle Einsparung berechnet werden.
Wann sollte ich bei 60 °C waschen?
Ein - bis zweimal im Monat empfiehlt es sich bei 60 °C zu waschen, am besten mit einem Pulver-Vollwaschmittel, das Bleichmittel enthält. Die hohe Temperatur (60 °C) und das Bleichmittel sorgen für eine saubere Maschine und beugen unangenehmen Gerüchen vor. 60 °C sind auch sinnvoll bei hygienisch anspruchsvoller Wäsche wie Spüllappen, Küchentextilien, Waschlappen und Hundedecken. Außerdem dann, wenn jemand im Haushalt an einer ansteckenden Krankheit leidet, um Keime zu beseitigen. Für viele normal verschmutzte Textilien reicht Waschen bei 30 °C oder kälter aus.
Ist Waschen bei 30 °C besser als das Eco-Programm bei 40 °C?
Nicht grundsätzlich. Der Energieverbrauch hängt nicht nur von der eingestellten Waschtemperatur ab, sondern auch vom Waschprogramm, der Waschdauer, der Waschmaschine, der Beladung und dem Wasserverbrauch. Das Erhitzen des Wassers ist bei vielen Waschprogrammen ein wichtiger Faktor für den Energieverbrauch. Waschen bei 30 °C kann gegenüber einem vergleichbaren Waschgang bei 40 °C weniger Energie benötigen. Nach der vorliegenden Berechnung kann die Einsparung bis zu 38 % betragen. (Berechnung des Einsparpotenzials auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes /Umweltbundesamtes) Ein Eco-Programm bei 40 °C kann jedoch ebenfalls besonders energieeffizient sein. Eco-Programme arbeiten häufig mit längeren Laufzeiten und einem geringeren Wasser- oder Energieverbrauch. Ob ein 30-°C-Programm oder ein 40-°C-Eco-Programm weniger Energie verbraucht, lässt sich deshalb nur anhand der konkreten Waschmaschine und der jeweiligen Programme beurteilen.
Bekomme ich hartnäckige Flecken bei 30 °C wirklich entfernt?
Ja, mit einem modernen Waschmittel wie Ariel können alltägliche und hartnäckige Flecken zuverlässig bei 30 °C oder kälter entfernt werden und hohe Waschtemperaturen (40 °C oder heißer) sind in den meisten Fällen nicht notwendig. Entscheidend sind die Formulierung und die Technologie des Waschmittels:
Tenside lösen den Schmutz, während Enzyme gezielt Protein-, Fett- oder Stärkestrukturen aufspalten.
Ein gutes Waschmittel muss alle Anforderungen des Alltags erfüllen: allgemeine Sauberkeit, stabiler Weißgrad, Farbschutz, Frische und effektive Geruchsentfernung.
Hier ist ein Zusammenspiel aus fettlösenden Tensiden und enzymatischen Wirkstoffen erforderlich. Moderne Vollwaschmittel wie die Ariel Max Power PODs® sind genau darauf ausgelegt: Sie kombinieren verschiedene Wirkstoffe in einem POD und können so auch hartnäckige Flecken bereits bei niedrigen Temperaturen (30 °C oder kälter ) effektiv lösen.
Muss ich bei 40 °C oder höher waschen, damit meine Wäsche hygienisch sauber wird und Bakterien entfernt werden?
Nein, für normal verschmutzte Alltagswäsche ist eine Waschtemperatur von 40 °C oder mehr nicht grundsätzlich erforderlich. Viele Waschgewohnheiten stammen noch aus einer Zeit, in der Waschmaschinen und Waschmittel deutlich weniger leistungsfähig waren. Daher sind sie heute nicht mehr optimal für unsere Kleidung und die Umwelt. Eine der häufigsten Waschmythen ist bis heute noch das Waschen bei höheren Temperaturen (bei 40 °C oder mehr) weil viele Menschen glauben, dass Wäsche nur so hygienisch sauber wird und Bakterien oder Keime nur durch Hitze entfernt werden können. Das stimmt heute jedoch nicht mehr. Moderne Waschmittel wie Ariel reinigen auch bei 30 °C zuverlässig und hygienisch sauber – für normale Alltagsverschmutzungen. Wer die Waschtemperatur senkt, kann viel Energie und Geld sparen und Kleidung schonen, für den Alltag ohne Kompromisse bei der Sauberkeit.
Brauche ich viel Waschmittel, hohe Waschtemperaturen wie 40 °C oder höher und ein langes Waschprogramm für saubere Wäsche?
Nein, dieser Ansatz stammt aus einem älteren Waschverständnis. Wissenschaftlicher Experte von Ariel, Dr. Johannes Keller erklärt, was eigentlich chemisch/wissenschaftlich hinter diesem Ansatz versteckt:
"Höhere Temperaturen erhöhen die Bewegungsenergie der Moleküle und können bestimmte Keime und Fette besser lösen, mehr Waschmittel sollte mehr aktive Substanzen bereitstellen und längere Waschprogramme geben den Stoffen mehr Zeit, auf den Schmutz einzuwirken. Zwar ist die Kontaktzeit für enzymatische Wirkung wissenschaftlich relevant. Dank moderner Waschmittel sind hohe Waschmittelmengen, hohe Temperaturen und längere Programme jedoch in den meisten Fällen nicht mehr notwendig. Entscheidend sind die Formulierung und die Technologie: Tenside lösen den Schmutz, während Enzyme gezielt Protein- , Fett- oder Stärkestrukturen aufspalten. Ein gutes Waschmittel muss alle Anforderungen des Alltags erfüllen: allgemeine Sauberkeit, stabiler Weißgrad, Farbschutz, Frische und effektive Geruchsentfernung. Nur dann müssen Verbraucher und Verbraucherinnen nicht zu höheren Temperaturen oder größeren Dosierungen greifen".
Was sind Enzyme, wie arbeiten sie und sind sie giftig/gesundheitsschädlich?
Enzyme sind hoch spezialisierte Eiweißmoleküle. Man kann sie sich wie kleine biochemische Werkzeuge vorstellen:
Proteasen bauen Eiweißflecken ab
Lipasen wirken auf Fettbestandteile
Amylasen spalten Stärkestrukturen in kleinere, wasserlösliche Bestandteile auf, die sich leichter aus der Faser lösen lassen.
Enzyme benötigen keine hohen Waschtemperaturen wie 40 °C oder mehr, um zu wirken. Viele sind gerade für niedrige Waschtemperaturen optimiert und arbeiten schon bei 20 bis 40 °C sehr effizient, teilweise sogar besser als bei sehr hohen Temperaturen (ab ca. 60 Grad), wo sie inaktiv werden können.
Haushaltsmittel wie Gallseife, Backpulver oder Zitronensaft – was davon hat eine echte chemische Wirkung, und wo tut man der Faser damit möglicherweise sogar Schaden?
Dr. Johannes Keller, wissenschaflticher Experte von Ariel, erklärt: "Viele klassische Haushaltsmittel wirken tatsächlich auf chemischer Ebene, allerdings sehr unterschiedlich und oft wenig gezielt. Gallseife enthält Tenside und kann Fett- und Eiweißflecken lösen, weil sie die Oberflächenspannung reduziert und Schmutz von der Faser ablöst. Backpulver bzw. Natron wirkt über seinen alkalischen pH-Wert. Es kann bestimmte Verschmutzungen oder Gerüche neutralisieren ist aber nicht auf alle Fleckenarten optimal abgestimmt. Zitronensaft kann gegen bestimmte Verfärbungen helfen, aber auch Farbstoffe in Textilien angreifen und dadurch zu Ausbleichen führen. Das Problem vieler Hausmittel ist weniger, dass sie nicht wirken, sondern dass sie unspezifisch reagieren: S ie unterscheiden nicht zwischen Fleck und Faser. Dadurch können sie bei empfindlichen Textilien die Struktur oder Farbe der Fasern beeinträchtigen".
Roter Lippenstift, Mascara, Sonnencreme – Kosmetikflecken verhalten sich alle anders. Wie damit umgehen?
Kosmetikflecken sind chemisch sehr unterschiedlich aufgebaut: Lippenstift enthält Wachse und Fette, Mascara oft filmbildende Polymere, Sonnencreme ölbasierte Komponenten sowie UV-Filter. Diese Kombination macht sie besonders hartnäckig, da sie sich stark an die Textilfasern anlagern und mit Wasser kaum zu entfernen sind. Hier ist ein Zusammenspiel aus fettlösenden Tensiden und enzymatischen Wirkstoffen erforderlich. Moderne Vollwaschmittel wie die Ariel Max Power PODs® sind genau darauf ausgelegt: Sie kombinieren verschiedene Wirkstoffe in einem POD und können so auch hartnäckige Flecken bereits bei niedrigen Temperaturen effektiv lösen.
Wie dosiere ich Waschmittel eigentlich richtig?
Es gibt keine pauschale Menge für alle Waschgänge. Die korrekte Dosierung hängt von drei Faktoren ab:
Verschmutzungsgrad der Wäsche: Leicht, normal oder stark verschmutzte Kleidung benötigt unterschiedliche Mengen an Waschmittel.
Wasserhärte: Je härter das Wasser, desto mehr Waschmittel wird benötigt. Die lokale Wasserhärte kann bei den Stadtwerken erfragt werden.
Größe der Waschmaschinentrommel: Größere und oft die heutigen Standardmaschinen (z.B. mit mehr als 6 kg Fassungsvermögen) benötigen mehr Waschmittel als kleine (4 bis 5 kg).
Die genaue Dosierungsempfehlung für die jeweilige Kombination dieser drei Faktoren findet sich immer auf der Verpackung des Waschmittels. Sowohl eine Unter- als auch eine Überdosierung hat negative Folgen: Zu wenig Waschmittel führt zu schlechten Waschergebnissen, Gerüchen und Grauschleier.
Welche Waschgewohnheit kann ich mit wenig Aufwand sofort verbessern?
Manager Behavioural Change beim WWF Deutschland, Selina Sinnig erklärt: "Viele Menschen waschen noch immer standardmäßig bei 40 °C oder 60 °C. Diese Waschgewohnheiten sind über Jahre eingeübt und lassen sich nicht immer leicht verändern. Dabei kann Waschen bei 30 °C oder kälter eine einfache Möglichkeit sein, den Energieverbrauch eines Waschgangs und die damit verbundenen CO₂-Emissionen zu reduzieren".
Mit der Initiative #WirDrehenRunter möchten wir Menschen dazu motivieren, das Waschen bei 30 °C oder kälter im Alltag auszuprobieren. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer kann die gemeinsame Wirkung sein.
Die wissenschaftlich fundierte Messungen von CSCP belegen die bisherigen Erfolge der Initiative #WirDrehenRunter:
Seit dem Start der Intiative #WirDrehenRunter iim Jahr 2022 ist die durchschnittliche Waschtemperatur in Deutschland um 2,44 °C auf aktuell 40,76 °C gesunken.
Gleichzeitig ist der Anteil der Haushalte, die bei 30 °C waschen, von 24,1 Prozent auf 32,1 Prozent gestiegen.
Seit dem Start der gemeinsamen Initiative #WirDrehenRunter 2022 haben die Menschen in Deutschland insgesamt 311.000 Tonnen CO₂ eingespart.
Deshalb setzen wir uns weiterhin dafür ein, Waschen bei 30 °C oder kälter als Standard zu etablieren, was sich einfach im Alltag umsetzen lässt. #WirDrehenRunter – ein kleiner Dreh mit großer Wirkung.